Bericht über unseren Kreisparteitag

Bericht im Pfalzexpress über unseren Kreisparteitag:

Germersheim – Interessante Einblicke in die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik gab es beim Kreisparteitag der FDP am Dienstag in Germersheim.

Gewählt wurde natürlich auch: Der bisherige Kreisvorsitzende Christian Völker wurde mit 97 Prozent in seinem Amt bestätigt. Zu seinen Stellvertretern votierten die Mitglieder den Bundestagsabgeordneten Mario Brandenburg, Steffen Scherrer und Julian Popov (JuLi-Verband).

Brandenburg und Staatssekretär Andy Becht (auch Bezirksvorsitzender der FDP Pfalz) hielten jeweils eine Rede, in der sie die Positionen und Erfolge der FDP darstellten.

„Denkpause hat gut getan“

Die FDP habe generell ein positives Welt- und Leitbild, sagte Becht. Die Zeiten der Katharsis und Denkpausen, als die FDP keine Regierungsbeteiligung hatte, hätten keinesfalls geschadet – im Gegenteil: „Wir haben uns Gedanken über die Menschen und das Staatsbild gemacht.“

Die Reform des Rechtssystems, eine Politik „die rechnen kann“, Selbstbestimmtheit in allen Lebenslagen, das Hochhalten der eigenen Leistung oder der Abbau von Überregulierung („ein unkomplizierter Staat“) seien Schwerpunkte der Partei, die in der Bevölkerung gut ankämen. „Auch wenn wir medial nicht immer stark berücksichtigt werden.“

Auch über die Sterbehilfe oder die gleichgeschlechtliche Ehe habe sich die FDP Gedanken gemacht und die vernünftigsten Kompromisslösungen gefunden. Dennoch: „Die FDP ist nichts für schwache Nerven“, witzelte Becht.

„Ampel trägt FDP-Handschrift“

Die Ampel-Regierung in Rheinland-Pfalz trage ebenfalls die deutliche Handschrift der FDP. rund 1 Milliarde  Euro Schulden seien in der Ampel getilgt und das höchste Bauvolumen umgesetzt wurden. Allein die Mittel für Landesstraßen seien so hoch wie noch nie, seit FDP in der Ampel sei, sagte Becht. Auch Planungsbeschleunigungen strebe die FDP an: „Ein großes Planungsverfahren dauert zehn Jahre. Das ist eindeutig zu lang.“

Zudem wolle die FDP die „weltbeste Bildung“ und die Aufhebung des Kooperationsverbots. „Der Bund hockt auf der Kohle“, kritisierte Becht, dabei sollten doch Gelder in die Länder kanalisiert werden. Das habe man der Bundeskanzlerin bei den Sondierungsgesprächen abringen wollen.

Becht stellte sich hinter die Aussage von Bundes-FDP-Chef Christian Lindner und seinem Satz: „Besser nicht regieren als falsch regieren“: „Das ist richtig. Wir haben die Republik nicht in den Abgrund gestürzt wegen der 8 Prozent.“

Für Verkehrsprojekte in Rheinland-Pfalz habe die FDP vorgesorgt und schon etliche Pläne in der Schublade. Mehr als 400 Vorhaben sollen es ein. Für Klarheit gesorgt habe man dahingehend, dass die 17 aktuellen Vorhaben konkret in Planung gingen. Straßen seien nun mal wichtig: „Auch ein Bus des ÖPNV braucht sie und kann nicht fliegen.“

Zur zweiten Rheinbrücke sagte Becht, dass der Planfeststellungsbeschluss immens wichtig sei, denn „laut Ingenieurskunst wird eine Brücke wird so alt wie ein Menschenleben.“ Dieser Punkt sei mittlerweile erreicht. Ein Lob ging an Landrat Dr. Fritz Brechtel, der couragiert den Vorstoß zu einem Radweg über die Brücke mittrage.

Allgemein gelte für das politische Geschäft: „Die mit dem grimmigen Gesicht sind die Anderen – wir bieten Zukunft mit einem Lächeln im Gesicht.“

Brandenburg: FDP hat ausgewogenste Lösungen

Der 2017 neu in den Bundestag gewählte Rülzheimer Mario Brandenburg attestierte: „Das sind definitiv interessante Zeiten. Immerhin: Habemus Kanzlerin, so scheint es.“ (lat.: Wir haben, Anm.d.Red.)

Für die Kreis-FDP-Mitglieder im Stadtgarten-Restaurant bot Brandenburg eine spannende Innensicht ins Berliner Politikgeschehen.

70 Prozent des Koalitionsvertrags sei „SPD“: „Schade, das ist nicht die beste Lösung“, meinte Brandenburg. Die SPD bringe sich „aus Angst vor dem Tod“ selbst um, sei „merkelisiert“. Aus staatspolitischer Verantwortung hätte sie einen Gegenpol bilden sollen, „damit es nicht die Ränder tun.“

Auch die CDU kam nicht gut weg in Brandenburgs Beurteilung. Er erkenne „inhaltlich überhaupt nichts mehr“, das Profil der Partei sei vollkommen unklar.

„Es ist wie Bauschaum rein sprühen – irgendwie besetzen sie alle Themen, sind aber vollkommen formlos.“ Es sei eine politische Bankrotterklärung, wenn eine Partei sich über den längsten Balken (Wahlgrafik) freue und alles andere egal sei.

Ein gutes Zeugnis stellte Brandenburg allerdings den CDU-Kommunalpolitikern vor Ort aus. „Aber die führende Riege ist meiner Meinung nach vollkommen überholt.“

Die Grünen hätten mit Robert Habeck und Annalena Baerbock eine „interessante Entwicklung genommen, so Brandenburg. „In nicht so strittigen Ausschüssen ist es eine sehr gute Zusammenarbeit, weil Realos die Oberhand haben.“ Man könne voneinander lernen. In Kernthemen sei es oft schwierig, weil die Grünen in manchem Dingen „idealistisch durchdrungen“ seien. Trotzdem müsse man aufeinander zugehen.

„Die AfD tut, wofür sie gewählt worden ist: Sie macht Radau“, sagte Brandenburg zu der neu im Bundestag vertretenen Partei. Allerdings hätten die linken Parteien immer noch nicht begriffen, wie man mit der AfD umgehen solle. „Wie klein kann man sich machen, wen man Angst hat, einen AfD-Abgeordneten zum Vorsitzenden des Kulturausschusses zu wählen?“

Brandenburg appellierte für ein Umdenken. Man könne die AfD nur entzaubern, indem man sie mitmachen lasse. „Und wenn man sie nicht entzaubert, haben sie etwas richtig gemacht. Man muss sie nicht unterstützen, aber auch nicht kindisch blockieren.“

Wie zuvor Becht betonte Brandenburg die pragmatische und vernünftige Seite der FDP. Seine Partei habe die meisten Kompromiss-Situationen in strittigen Fragen erarbeitet. Als Beispiel nannte er die vor einiger Zeit heftig diskutierte „Werbung“ für Schwangerschaftsabbrüche (z. B. Fall der Gießener Ärztin Kristina Hänel, die Ende November wegen „unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche“ zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt worden war, Anm.d.Red.).

Die Lösung der FDP: „Man darf es hinschreiben, aber es darf nicht werbend sein.“ Brandenburg weiter: „Ich kann mich als Mann nicht hinstellen und fordern, eine Frau darf das nicht googlen.“

Auch beim Thema Familiennachzug für Flüchtlinge sei der FDP-Antrag der rechtlich ausgewogenste. Trotz aller guter Arbeit fände die FDP jedoch „medial fast nicht statt.“ Die Umfragewerte seien aber „so was von stabil bei 9 Prozent. Es ist immer schwerer, eine ausgewogene Position zu erklären“, sagte Brandenburg.

„Feiern 50 Mbit/s wie Raumfahrtprojekt“

Kein Vertrauen hat der FDP-Politiker in die künftige Regierung, die verschlafene Digitalisierung noch auf die Reihe zu bekommen. Der Digitalpakt sei nie passiert. „Mir fehlt der Glaube: Warum sollen dieselben Leute, die es 12 Jahre nicht interessiert hat, jetzt für das Thema brennen?“

China und die USA investierten hunderte Milliarden in die Forschung zur Künstlichen Intelligenz. „Und wir klatschen für 50 Mbit/s.“ (Megabit pro Sekunde). Deutschland sei das einzige Industrieland, das darüber überhaupt noch diskutiere. „Wir feiern die 50 Mbit/s wie ein Raumfahrtprojekt.“

Über die Erklärung der geschäftsführenden Bundesregierung zum unlängst erfolgten Hack auf den Bundestag spöttelte Brandenburg (selbst Informatiker): „Ein ´kontrollierter Hack´- was soll das sein? Sind Sie schon mal kontrolliert verprügelt worden?“

Es sei zudem typisch, dass man sich „wieder einmal“ nicht einig sei, welcher Ausschuss den Hackerangriff aufarbeiten solle.

Auch das bürokratiefreie Jahr für Startups sei entstanden aus der „Nachhilfe“ der FDP. „Die Gründer setzen alles auf eine Karte, glauben an etwas.“ Unternehmergeist müsse unbedingt unterstützt werden. Auch in diesem Punkt habe die CDU „40 Jahre die Fenster zugemacht in der Hoffnung, die Zukunft kommt nicht vorbei.“ So ticke die FDP ganz gewiss nicht.

Brandenburg ermutigte im Kommunalwahl-Vorbereitungsjahr die Verbandsmitglieder, sich politisch zu engagieren und „auf die Liste zu gehen. Kommunalpolitik ist ehrlich, schnell und macht sehr viel Spaß.“

Völker: FDP traut sich was

Der neue und alte Kreisverbandsvorsitzende Christian Völker berichtete, dass der Verband derzeit 130 Mitglieder verzeichnen könne und bereits drei weitere  Aufnahmeanträge vorlägen. Auch viele junge Leute seien dazu gekommen: „Das hat den Altersdurchschnitt von 47,3 Jahren verjüngt auf jetzt 43,8 Jahre.“

Völker verwies darauf, dass die FDP auch soziale Themen angehe. So habe man sich beispielsweise in Kandel für flache Gehwege eingebracht oder für die Überdachung der Bushaltestelle in der Nansenstraße gesorgt. „Die Stadt hatte kein Geld – die FDP hat Sponsoren gefunden. So einfach kann das manchmal gehen.“

„Makabere Kritik der Landes-CDU“

„Makaber“ nannte Völker die Kritik der Landes-CDU (unter anderem vom Landtagsabgeordneten Martin Brandl), weil das Verkehrsministerium nicht alle abgerufenen Gelder verbaut hatte.

Brandl sei der Meinung, die FDP hätte anderen Bundesländern Geld weggenommen und dann nicht verwendet. Das sei sachlich falsch, so Völker, da die nicht verbauten Mittel nicht in andere Bundesländer fließen. Rheinland-Pfalz stünden nach dem Königsteiner Schlüssel rund 4,8 Prozent der Mittel zu. Abgerufen worden seien jedoch 6,3 Prozent der gesamten Bundesmittel für den Fernstraßenbau.

„Scheinbar ist die CDU in Rheinland-Pfalz dafür, lieber weniger optimistisch zu sein und weniger abzurufen, um sich dann für die Zielerfüllung feiern zu lassen, anstatt etwas zu optimistisch zu sein und am Ende vielleicht nur 97 Prozent zu schaffen.“ Optimismus findet Völker allemal besser, als „immer in der Komfortzone zu bleiben.“

Das sei eben der Unterschied zur CDU, sagt Völker: „Die FDP ist zukunftsorientiert und optimistisch. Bei der CDU fährt man auf Sicht und scheut das Risiko.“ (cli) 

Vielen Dank an Claudia Licht für den Schönen Bericht

Christian Völker führt Kreis-FDP

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GERMERSHEIM: Der neue Vorsitzende der FDP im Kreis Germersheim heißt Christian Völker. Auf dem ordentlichen Kreisparteitag am 22.02.2017 in Zeiskam wurde er einstimmig von den Mitgliedern als Nachfolger von Andy Becht gewählt.

 

Andy Becht hat sein Amt zur Verfügung gestellt, um damit den Weg frei zu machen für ein breiteres Angebot im Kreisverband. „Durch unsere gemeinsame Arbeit, ist es gelungen, aus der außerparlamentarischen Opposition direkt in die Landesregierung zu gelangen. Dabei habe auch ich ein hochrangiges Staatsamt übernehmen dürfen. Die Partei verstärkte in der Folge das in mich gesetzte Vertrauen noch dadurch, dass ich kurze Zeit nach der Regierungsbildung in Mainz zum Bezirksvorsitzenden der FDP Pfalz gewählt wurde.“ so Andy Becht. „Um eine ungesunde Ämterhäufung auszuschließen und auch unsere Arbeit auf möglichst breite Schultern zu stellen, habe ich mich entschlossen, mein Amt als Kreisvorsitzender in neue Hände zu geben. Ich bleibe dem Kreisverband Germersheim im vollem Umfang erhalten, der personelle Fächer wird erweitert“ so Andy Becht weiter.

 

Zufrieden blickte Andy Becht auf seine 17 Jahre als Vorsitzender zurück, die ein gutes Miteinander geprägt hätten.

 

Christian Völkers Marschrichtung für die kommenden Jahre ist klar definiert: „Ich möchten meinen Teil dazu beitragen, dass unser Kreisverband gehört wird, dass unsere Ortsverbände die Unterstützung und Stärkung durch den Kreisverband erhalten, die sie benötigen, um das umzusetzen, was für die Präsenz vor Ort notwendig ist. Ein großes gemeinsames Ziel muss es sein, neue Mitglieder in möglichst vielen unseren Ortsverbänden für die Idee der Freiheit zu begeistern.“

 

Auf dem Kreisparteitag machte Mario Brandenburg, Spitzenkandidat der FDP Pfalz, deutlich wie sehr die liberale Stimme im Bundestag fehlt. „In Berlin beschäftigt man sich fast nur noch mit den politischen Rändern. Die bürgerliche Mitte fällt durchs Raster. Deutschland besteht jedoch nicht aus Rändern, sondern aus Millionen Menschen mit Wünschen, Träumen und Ängsten. Diese gilt es wieder in den Vordergrund zu rücken und den Bürgern zu sagen, dass sie mit den freien Demokraten eine Stimme und neue Heimat gefunden haben“.

 

Die Mitgliederversammlung bot auch die Gelegenheit sich schon jetzt mit voller Zuversicht und Optimismus auf die kommende Bundestagswahl im September einzustimmen.

Foto: v. l.n.r: Andy Becht, Christian Völker, Mario Brandeburg, Malgorzata Urbanska, Steffen Scherer, Heidrun Kokkinis-Brotz

Südpfälzische FDP nominiert Mario Brandenburg zum Bundestagskandidat im Wahlkreis 211

wahlabend

Mario Brandenburg aus Rülzheim kandidiert für die FDP bei der Bundestagswahl im September 2017 im Wahlkreis 211/Südpfalz. Bei ihrer gemeinsamen Wahlkreis Mitgliederversammlung im Stiftsgut Keysermühle in Klingenmünster kürten die Kreisverbände Landau/SÜW und Germersheim den 33-Jährigen zu ihrem Kandidaten.

Brandenburg setzte sich bei der Wahl mit 36 zu sieben Stimmen klar gegen Christian Völker aus Hagenbach durch. Der „Ur-Rülzheimer“, wie er sich bei seiner Vorstellung bezeichnete, ist Wirtschaftsinformatiker von Beruf und arbeitet beim Walldorfer Software-Riesen SAP.

Seit sieben Jahren ist er Mitglied bei den Freien Demokraten .Derzeit versucht sich der verheiratete Vater einer zehn Monate alten Tochter an der Wiederbelebung des FDP-Ortsverbands Rülzheim.

Im Eiltempo erledigten die südpfälzischen Liberalen die Formalitäten, die so eine Mitgliederversammlung mit sich bringt. Nach gut einer Stunde konnte Andy Becht, Vorsitzender im Kreis Germersheim, den Wahlsieger verkünden und die Versammlung schließen.

Auf den bevorstehenden Wahlkampf wurden die Delegierten von ihrem Aushängeschild, dem rheinland- pfälzischen Wirtschaftsminister Volker Wissing, eingestimmt. Wissing, nebenbei Vorsitzender des Kreisverbands Landau/SÜW, hatte sich um sechs Uhr am Morgen in Danzig auf den Weg gemacht, um rechtzeitig am Abend in Klingenmünster zu sein. Er habe Polen bewusst als Ziel seiner ersten Auslandsreise als Wirtschaftsminister ausgewählt, erzählte Wissing. Die Beziehungen zu den europäischen Nachbarn sind ihm eine Herzensangelegenheit. „Ich bin es leid, dass schlecht über Europa geredet wird“, sagte Wissing. „Dieses Europa ist das beste Europa, daswir je hatten.“ Dass die FDP imAufwind sei, zeige sich in Mainz, wo sie nach fünf Jahren Abstinenz sehr schnell Tritt in Landtag und Regierung gefasst habe. Wissing versprach für den Bundestagswahlkampf seine volle Unterstützung. Das Erstarken der politischen Ränder gelte es zu bekämpfen. „Deutschland ging es immer gut, wenn die Mitte stark war“, sagte Wissing. Wenn der Wähler es wolle, sei die FDP auch imBund bereit, Verantwortung zu übernehmen

Quelle: Die Rheinpfalz – 22.10.2016

Bericht vom Kreisparteitag 2016

Andy LTW

Mit bewährtem Team Aufschwung fortsetzen
FDP Kreisverband Germersheim hält Kreisparteitag – Andy Becht mit 100 %
Wiedergewählt

„Diese Rosskur hat uns gut getan. Ergebnis ist die beste FDP, die wir je
hatten“, so der Grundtenor des Berichts des FDP Kreisvorsitzenden Andy
Becht anlässlich des Kreisparteitages des FDP Kreisverbandes
Germersheim. Gut 20 Delegierte und Gäste fanden sich zur Neuwahl des
Kreisvorstandes und der Delegiertenwahlen am Mittwoch, den 02.03.2016 in
der Zeiskamer Mühle in Zeiskam zusammen.

„Beginnend bei den bis in die letzten Winkel der Parteistruktur
diskutierten Leitbildentwürfen im Jahr 2014 bis zur nun erfolgten
programmatischen Schwerpunktsetzung durch das Landtagswahlprogramm im
Jahr 2015, haben wir letzten Endes zeigen können, dass Freier Demokrat
zu sein, nicht nur eine Frage von politischem Projektdenken, sondern
umso mehr eine Haltung ist. Eine offene Einstellung zu neuen Ideen,
Respekt vor dem Scheitern und Mut, die anstehenden Aufgaben anzugehen,
am besten mit einem Lächeln im Gesicht, das ist freiheitliches Denken!“,
fasst der Kreisvorsitzende, der zugleich den neunten Listenplatz der
FDP-Landesliste innehat, den Entwicklungsprozeß der Partei in den
letzten 3 Jahren zusammen.

„Die beste Bildung der Welt, mit mehr selbstverwalteten Schulen,
frühkindlicher Bildung, einem gleichberechtigten beruflichen Zweig und
ideologiefreier Pluralität, eine Wirtschaftspolitik, die Industrie,
Mittelstand, Dienstleistung, Handwerk und Gründertum als Motoren
anerkennt und nicht ideologisch Gericht sitzt, was gute Wirtschaft und
was schlechte Wirtschaft sei, die nicht applaudiert, wenn
Fortschrittszweige unserer heimischen Wirtschaft ins Ausland abwandern,
sondern sich dafür einsetzt, diese Arbeitsplätze und Chancen hier zu
halten, und, eine Infrastruktur, die unseren Menschen würdig ist, sei es
was den Straßen- und Brückenbau, wie auch die Digitalisierung und den
Breitbandausbau anbelangt“, bringt Andy Becht das 83-seitige
Landtagswahlprogramm auf den Punkt.

„Die Frage um das Schicksal der bei uns Zuflucht suchenden Menschen wird
noch lange Zeit zurecht einen Fokus im politischen Geschäft haben. Die
Freien Demokraten haben hier eindeutig einen Kurs gegen einen
„Rechtsruck“ und für den Rechtsstaat eingeschlagen, der eine Alternative
für Deutschland und für Rheinland-Pfalz darstellt. Aber neben dieser
großen Aufgabe gibt es noch ganz viele andere drängende Fragen, gerade
im Bereich Bildung, Wirtschaft und Infrastruktur. Wie es nun auch sei:
Wollen wir nun die Frage, wie wir in Zukunft in unserer Heimat leben
wollen, wirklich von denen beantworten lassen, die auf einer Welle von
Hass, Neid und Nationalismus daherschwimmen?“, schließt der Vorsitzende
seinen Bericht.

Bei der anschließenden Neuwahl des Vorstandes erhielt Andy Becht 100%
der abgegebenen Stimmen, ebenso seine wiedergewählten Stellvertreter
Mario Brandenburg (Rülzheim) und Steffen Scherer (Hatzenbühl).
Schatzmeister ist ebenfalls ohne Gegenstimmen Herbert Klein (Jockgrim)
geblieben.

Erweiterter Kreisvorstand:

Andy Becht (Bellheim) Vorsitzender
Mario Brandenburg (Rülzheim) Stellvertreter
Steffen Scherer (Hatzenbühl) Stellvertreter
Herbert Klein (Jockgrim) Schatzmeister

Gerhard Löwer (Bellheim) Vertreter der Kreistagsfraktion

Beisitzer:
Malgorszata Urbanska (Germersheim)
Jens Przygode (Lingenfeld)
Nicole Keiber (Wörth)
Diana Schwarzmüller (Lingenfeld)
Dr. Wolfgang Blender (Germersheim)
Dr. Hans-Detlef Dreeskornfeld (Kandel)
Carl-Christian Friedrich (Freisbach)
Christiane Müller (Germersheim)
Claudia Oppermann (Westheim)
Romina Weisenburger (Hagenbach)
Christian Völker (Hagenbach)
Ernst Rassenfoss (Kandel)
Wolfgang Trauth (Bellheim)
Axel Sauerhöfer (Rheinzabern)

Delegierte Landesparteitag:
Andy Becht
Mario Brandenburg
Steffen Scherer
Christian Völker
Malgorszata Urbanska
Romina Weisenburger

Delegierte Bezirksparteitag
Andy Becht
Mario Brandenburg
Steffen Scherer
Christian Völker
Ernst Rassenfoss
Carl-Christian Friedrich
Romina Weisenburger
Nicole Keiber
Lisa Weigel

100 Tage bis zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

Liebe Freunde der FDP!

Ihnen allen zunächst ein frohes neues Jahr!

In weniger als 100 Tagen sind Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz!

Die Stimmung ist optimistisch, der neue Auftritt unserer Partei sympathisch und die Umfragewerte zeigen zunehmend in die richtige Richtung.

Mehr Mut, die beste Bildung für unser Land und ein optimistisches Menschenbild das sind nicht nur Forderungen, das ist unsere Haltung.

Sicherlich merken auch sie in Ihrem Umfeld, dass nach den erfolgreichen Wahlen in Hamburg und Bremen auch in der Bevölkerung wieder eine vertrauensvolle Sicht auf die FDP Einzug gehalten hat; Häme und Spott wie in den vergangenen Monaten weichen nun interessierter Hinwendung und bringen uns wieder in eine Situation, wo wir der Aufmerksamkeit der Menschen durch gezielte, professionelle und planmäßige Öffentlichkeitsarbeit begegnen wollen.

Für einen erfolgreichen Wahlkampf brauchen wir aber neben einem mutigen Herzen und einem klugen Kopf auch noch zusätzliche finanzielle Mittel.

Ich bitte Sie daher um eine Spende zugunsten der einzigen Partei in der Tradition und des Inbegriffs des politischen Liberalismus in Deutschland, unserer FDP.

Hier noch einmal die Bankdaten unseres FDP Kreisverbandes Germersheim:

Sparkasse Germersheim-Kandel
FDP Kreisverband Germersheim

IBAN: DE 67 54851440 00000 12112
BIC: MALADE51KAD
BLZ: 548 514 40
Kto: 12 112

Verwendungszweck: Spende Wahlkampf LTW 2016

Ich hoffe sehr, dass Sie uns mit einem entsprechenden Beitrag unterstützen. Der Wiedereinzug der FDP in den rheinland-pfälzischen
Landtag wie auch in den Deutschen Bundestag ist eine wichtige Aufgabe, deren Lösung möglich ist und sogar zunehmend wahrscheinlich wird.
Doch dies geschieht nicht von selbst.

Daher danke ich Ihnen schon jetzt.

Bitte melden Sie sich bei mir, sollten Sie Fragen haben.

Schauen wir nach vorn.

Mit freundlichen Grüßen

Andy Becht
Kreisvorsitzender
Andy Becht - Schauen wir nach vorne

Kommunalwahl 2014

Becht_Intro_KMW2014

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Wir blicken zurück auf eine erfolgreiche Kommunalwahl 2009, die uns mit vier Sitzen im Germersheimer Kreistag ausstattete. Auch durfte ich die letzten 5 Jahre als Kreisbeigeordneter die Geschicke des Landkreises mitlenken. Vielen Dank.

Die Politik ist ein „Auf-und-Ab“. Vertrauen muss hart erarbeitet werden, im Gegensatz dazu ist manche Gunst auch schnell verspielt. Die FDP weiß genau, dass Worte allein nie reichen können; zu Recht sind es die Taten, an denen der Bürger die Politik misst.
Auf unseren Listen finden sicherlich auch Sie Menschen, denen Sie vertrauen können. Personen, die zu leisten bereit sind und die sich alle schon auf den verschiedensten Ebenen unseres Gemeinwesens eingesetzt haben.

Daher bitten wir auch 2014 erneut um Ihre Stimme! Denn für uns gilt:
Wichtiger als der Staat ist der Mensch, auf Ihn bauen wir. Das Vertrauen in die Leistung und die Leidenschaft einer Dorfgemeinschaft gibt mehr her als jeder hochtrabende Gedanke am Ratstisch.

Liberalismus heißt diese politische Kultur, der keine der mit uns im Wettbewerb stehenden Parteien diese Bedeutung beimisst. Mit Ihrer Stimme für die FDP – gerade auch bei den Kommunalwahlen – unterstützen Sie die einzige liberale Partei in Deutschland und eine Politik- und Lebenskultur des Vertrauens, der Toleranz und der Lebensfreude.

Freiheit. Heimat. Lebensfreude.